Nach Jahre lese ich die Todesanzeige von Alwin Osterndorf, er hat nach der Wende bei uns gewohnt als er in der Firma DST in Schkeuditz gearbeitet hat.
Ich bin sichtlich berührt, er war mir meinem Mann befreundet und er ist am 24.10.2012 verstorben und sie sind beide am 05.11.2012 beigesetzt worden.
Was ich dir nie sagen konnte …
Ich weiß nicht, ob du mich hören kannst. Ob du irgendwo bist, wo meine Worte ankommen. Aber ich muss sie loswerden. Weil sie mich auffressen. Weil sie schon so lange in mir sind, dass ich vergessen habe, wo ich anfange und der Schmerz aufhört.
Ich wollte dir sagen, wie sehr du mir fehlst. Nicht nur an besonderen Tagen, sondern in diesen stillen Momenten, in denen ich lache und gleichzeitig weine, weil du nicht mehr da bist.
Ich sehe dein Lachen in einem anderen Gesicht, und für einen Moment bist du da. Und dann bist du wieder weg.
Und ich bin allein mit dieser Lücke, die keiner sieht, weil ich sie hinter einem Lächeln verstecke.
Ich wollte dir sagen, dass ich oft so tue, als wäre alles okay. Für die anderen. Für den Alltag. Für das Leben, das einfach weitergeht, obwohl du aufgehört hast zu atmen.
Aber in mir steht die Zeit still.
Ich hätte dir gern gesagt, wie viel du mir bedeutet hast. Vielleicht hab ich’s nie richtig gezeigt. Vielleicht hab ich geglaubt, wir hätten mehr Zeit.
Wir hatten sie nicht.
Und das bricht mir das Herz.
Ich wollte dir auch sagen, dass ich müde bin. Vom Starksein. Vom Funktionieren. Vom Erklären müssen.
Dass ich manchmal am liebsten alles hinschmeißen würde, nur um einen einzigen Tag mit dir zu haben.
Nur einen.
Ich will nicht, dass dein Lachen mir wehtut. Ich will, dass es mich heilt.
Ich will dich feiern, nicht vermissen.
Aber ich bin noch nicht so weit.
Vielleicht irgendwann. Vielleicht nie.
Ich liebe dich. Ich vermisse dich.
Und ich hoffe, dass du das irgendwie weißt.
❤ NINA ❤ "DOCH frag ich dann" WAS ist GLÜCK ? SO kann ich keine ANTWORT geben als die ,dass DU kämst zurück und so wie einst mit uns zu leben . ❤ NINA ❤ ( THEODOR STROM )
Schon über 4 Monate bist du weg. Nichts ist wie es einmal war.
Auch wenn es dein Wunsch war zu gehen, ist es auf der Erde noch unbegreiflich. Jeden Abend in den Wintermonaten sehe ich dein alten Arbeitsplatz - Den Hafen. Die Lichter strahlen in mein Fenster.
Die Anlässe wie Geburtstage, vorallem deiner, Ostern waren in diesem Jahr auch nicht wie immer.
Die schlimmsten Feste kommen erst noch. Weihnachten. Ein Jahr, nachdem du 2 Jahre Weihnachten nicht mehr mit feiern konntest, weil es dir nicht gut ging, wo du endlich wieder mit feiern kannst - uns jedoch ohne Körperliche Anwesendheit begegnen wirst. Dieses Fest wird nicht wie immer werden, und nicht ohne Schmerz und Träne an uns vorbeiziehen.
Ich hoffe wir sehen uns in Zukunft wieder.
Holger Zanzig
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1 J.
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1 J.
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1939 - 2011
Gaby
1 J.
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Gaby
1 J.
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1935 - 2012
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1
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1 J.