Hans Koschnick

Veröffentlicht: 23.04.2016 -
Nordsee-Zeitung

<p>Hans Koschnick<br />* 2. 4. 1929</p><p>† 21. 4. 2016</p><p>Wir sind traurig</p><p>Christine Koschnick<br />Peter Koschnick und Dorothea Koschnick-Schönemann<br />Dr. Maralde Koschnick<br />Julius Koschnick</p><p>Wir nehmen Abschied im Kreise der Familie.<br />Von Beileidsbekundungen bitten wir abzusehen.<br />Beerdigungs-Institut Bohlken und Engelhardt AM RIENSBERG</p>

Hans Koschnick
* 2. 4. 1929

† 21. 4. 2016

Wir sind traurig

Christine Koschnick
Peter Koschnick und Dorothea Koschnick-Schönemann
Dr. Maralde Koschnick
Julius Koschnick

Wir nehmen Abschied im Kreise der Familie.
Von Beileidsbekundungen bitten wir abzusehen.
Beerdigungs-Institut Bohlken und Engelhardt AM RIENSBERG

Strand
<p>Der Senat der Freien Hansestadt Bremen trauert um ihren</p><p>Ehrenbürger und Bürgermeister a. D.</p><p>Hans Koschnick<br />* 2. April 1929</p><p>† 21. April 2016</p><p>Tief bewegt und mit großer Dankbarkeit für ein überwältigendes Lebenswerk nehmen wir Abschied von Hans<br />Koschnick. Mit ihm verlieren wir einen herausragenden Politiker, einen von allen geschätzten, hoch geachteten und<br />überzeugten Demokraten.<br />Der Bremer Bürgermeister und engagierte Sozialdemokrat hat mit seiner Persönlichkeit, seiner Volksverbundenheit<br />und seinem unerschütterlichen Glauben an die Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern unauslöschliche Spuren hinterlassen.<br />Hans Koschnick war in den Jahren 1963 bis 1985 Mitglied der Bremer Landesregierung, zunächst als Innensenator<br />und später als Bürgermeister. Von 1967 bis 1985 führte er schließlich als Präsident des Senats und Bürgermeister<br />der Freien Hansestadt Bremen die Landesregierung an.<br />Im Deutschen Bundestag vertrat Hans Koschnick von 1987 bis 1994 den Wahlkreis Bremen-West. Als Brückenbauer für den Frieden wirkte er von 1994 bis 1996 als EU-Administrator für den Wiederaufbau der zerstörten und<br />geteilten Stadt Mostar und als Bosnienbeauftragter der Bundesregierung.<br />Bremen und Bremerhaven werden Hans Koschnick ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Frau Christine, seiner Familie und den nächsten Angehörigen.<br />Für den Senat der Freien Hansestadt Bremen<br />Dr. Carsten Sieling<br />Bürgermeister<br />Präsident des Senats</p><p>Karoline Linnert<br />Bürgermeisterin<br />Senatorin für Finanzen</p><p>Die Gedenkfeier mit Staatsakt zu Ehren von Bürgermeister a. D. Hans Koschnick findet am Mittwoch, dem<br />4. Mai 2016, um 11 Uhr im St. Petri Dom statt.<br />Im Sinne des Verstorbenen wird anstelle von Kranz- und Blumenspenden um Unterstützung für die Denkmalpflege<br />des Bremer Rathauses gebeten, Landeshauptkasse Bremen, IBAN DE14 2905 0000 1010 20, BIC BRLADE22XXX,<br />Stichwort „Hans Koschnick“.</p><p>Die Bremische Bürgerschaft trauert um einen großen Bremer,<br />bedeutenden Staatsmann, herzensguten Menschen<br />und ihren ehemaligen Kollegen</p><p>Hans Koschnick<br />Mit 26 Jahren wurde Hans Koschnick 1955 der jüngste Abgeordnete, der in die Bürgerschaft<br />einzog. Er engagierte sich in zahlreichen Deputationen, in denen es um den fairen Ausgleich<br />zwischen Starken und Schwachen in unserer Gesellschaft ging. 1963 wechselte er in den<br />Senat, dem er von 1967 bis 1985 als dessen Präsident und Bürgermeister von Bremen angehörte. Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit bildeten die Kernanliegen im politischen Handeln<br />Koschnicks. Er lebte und pflegte die Solidarität mit jenen Völkern, die Opfer des Nazi-Terrors<br />geworden waren. Schnell erwarb er sich den Ruf eines weitsichtigen Außenpolitikers, den<br />die besondere Gabe, Menschen miteinander zu verbinden, auszeichnete. Er gehörte zu den<br />ersten deutschen Politikern, die in Polen, Israel und im damaligen Jugoslawien Kontakte und<br />freundschaftliche Gespräche suchten und Städtepartnerschaften initiierten. Als Stellvertreter<br />von Willy Bandt stand der authentische Sozialdemokrat an der Spitze der Bundes-SPD.<br />Vorbildlich bleibt sein wegweisender Einsatz für den Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und für den „Bremer Friedenspreis“.<br />Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau Christine,<br />die ihm auch als couragierte Mitstreiterin für Aussöhnung und Völkerverständigung zur Seite<br />stand. Die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft verneigen sich vor Hans Koschnick<br />und seinem Lebenswerk. Sie werden das Andenken an ihn in Ehren halten.<br />Bremische Bürgerschaft<br />Landtag der Freien Hansestadt Bremen<br />Christian Weber<br />Präsident</p> <p>Stadtverordnetenversammlung und Magistrat<br />der Seestadt Bremerhaven trauern um den<br />Präsidenten des Senats und Bürgermeister a. D.</p><p>Hans Koschnick<br />Mit dem Verstorbenen verliert das Bundesland Bremen einen großen<br />Politiker, der die Entwicklung unserer Stadt maßgeblich mitgeprägt<br />hat. In seiner mehr als 40-jährigen politischen Tätigkeit bekleidete er<br />führende Ämter, in denen er sich mit großem Einsatz in den Dienst<br />der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Bremen und der Stadt<br />Bremerhaven gestellt hat. Als Regierungschef des Landes Bremen<br />nahm Hans Koschnick wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der<br />Seestadt. Sein Name ist mit zahlreichen Entscheidungen verbunden,<br />die prägend und maßgeblich für das heutige Bremerhaven waren.<br />Dazu gehören der Bau der Hochschule, die Ansiedlung des Deutschen<br />Schiffahrtsmuseums und der Bau des Containerterminals. Sein Herz<br />schlug immer für unsere Seestadt.<br />Hans Koschnick war als Mensch und Politiker ein Vorbild. Er hat sich<br />durch sein jahrzehntelanges Engagement in allen Bevölkerungskreisen großen Respekt und Anerkennung erworben. Seine hohe Kompetenz wurde von politischen Mitstreitern und Gegnern gleichermaßen<br />geachtet. Die Stadt Bremerhaven hat dem Verstorbenen viel zu verdanken und wird ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten.<br />Brigitte Lückert<br />Stadtverordnetenvorsteherin</p><p>Melf Grantz<br />Oberbürgermeister</p> <p>Die Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven<br />trauert um ihren Freund</p><p>Hans Koschnick<br />Insbesondere die gemeinsame Arbeit in und für BosnienHerzegowina und in der Flüchtlingsrückkehr in den 90er<br />Jahren hat diese Freundschaft ausgeprägt. Sein Wirken und<br />sein Engagement werden für uns unvergessen bleiben.<br />Nur mit und durch Hans Koschnick sind viele Dinge möglich geworden. Er ist unser Lehrer und Vorbild geworden.<br />Sein Wirken bleibt unvergessen.<br />Noch heute existiert ein Seniorenheim und ein Projekt für<br />Menschen mit Behinderungen in Sanski Most/Westbosnien,<br />welche durch sein Engagement realisiert werden konnten.<br />Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet.<br />Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.<br />Volker Tegeler<br />Geschäftsführer</p><p>Marlies Marken<br />Vorsitzende</p> <p>Die Bremerhavener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten trauern um</p><p>Hans Koschnick</p><p>Bürgermeister und Präsident des Senates<br />der Freien Hansestadt Bremen a. D.<br />der in den Morgenstunden des 21. April 2016 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.<br />Hans Koschnik war ein aufrechter Sozialdemokrat. Als Bremer Bürgermeister<br />und Präsident des Senats war er immer auch ein Freund unserer Stadt. Mit seiner<br />nahbaren Menschenfreundlichkeit und seiner bodenständigen, zupackenden und<br />gradlinigen Art war er über alle Parteigrenzen hinaus beliebt und geschätzt.<br />Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hatten in Hans einen zuverlässigen Partner, der die Entwicklung Bremerhavens gepägt und mit seinem Wirken<br />bleibende Spuren hinterlassen hat. So hat er gekämpft für die Ansiedlung des<br />Alfred-Wegener-Institutes, sich für das Deutsche Schiffahrtsmuseum eingesetzt und<br />die Erweiterung des Containerterminals vorangetrieben. Hans war zeitlebens<br />„Gröpelinger Jung“, aber auch jemand, der bei seinem vielfältigen Wirken immer<br />das Wohl des Landes mit seinen beiden Schwesterstädten im Blick hatte.<br />Hans Koschnick hat sein Leben in den Dienst der Gerechtigkeit und Menschlichkeit<br />gestellt: Oft im Stillen, unprätentiös und ohne um seine Person großes Aufhebens zu<br />machen, hat er Großartiges geleistet. Er war ein im besten Wortsinn kleiner Mann<br />mit wahrhaftiger Größe, dem wir Großartiges zu verdanken haben. Die Bremerhavener SPD wird ihm für sein Lebenswerk ein ehrendes Andenken bewahren.<br />Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie, vor allem seiner Frau Christine und seinem<br />Sohn Peter.<br />Wir trauern um einen wahrhaftigen sozialen Demokraten, der sich um unser Land<br />verdient gemacht hat. Im Bremerhavener SPD-Parteibüro, Schifferstraße 22, liegt<br />während der Öffnungszeiten ein Kondolenzbuch aus, in dem die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener ihre Anteilnahme zum Ausdruck bringen können.<br />Für die SPD Bremerhaven<br />Senator Martin Günthner<br />Parteivorstizender</p><p>Für die SPD-Stadverordnetenfraktion<br />Sönke Allers<br />Fraktionsvorsitzender</p>

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